Am Samstag, 27.06. haben Mathis Junker und Frederick Kramme vom Gütersloher TV die sommerferiendingte Wettkampfpause genutzt und in Bielefeld–Senne die Prüfung zum Blaugurt bestanden. Die beiden waren die ersten GTV-Judoka, die diese Prüfung in einem fremden Dojo abgelegt haben. Der Blaugurt ist die zweitletzte Graduierung vor dem schwarzen Gürtel. Geprüft wurden die beiden jungen Judoka von Ellen Villmann (4. Dan) und Carsten Stiller (3. Dan).

Foto (von links): Carsten Stiller, Frederick Kramme, Mathis Junker

 

Zu Beginn wurde mit der Kata gleich der erste schwere Brocken abgeprüft. Festgelegte Techniken aus der Gruppe der Fußwürfe müssen in einem sehr eng abgesteckten technischen und formalen Rahmen demonstriert werden. Abgesehen von einigen kleinen Fehlern in der Raumaufteilung konnten Mathis Junker und Frederick Kramme dieses Fach mit befriedigenden Leistungen absolvieren.
 
Im  Anschluss wurde das Stand- und Bodenprogramm überprüft. Während Wettkampfroutinier Frederick Kramme natürlich wettkampfnahe Anwendungen demonstrierte, hatte Mathis Junker sich für Judo-Selbstverteidigung entschieden. Dabei wurden die Vorkenntnisse der beiden gleich mit überprüft. Während bei der Abfrage der Theorie nervositätsbedingt durchaus die ein oder andere japanische Vokabel vertauscht wurde, waren die technischen Ausführungen allesamt gut.
 
Zu guter Letzt standen dann noch für eine Viertelstunde Randori-Sparrings auf dem Programm. Hier wurde neben dem kämpferischen Können auch die Ausdauer der Prüflinge auf die Probe gestellt. In diesem Fach konnten beide noch einmal glänzen. Nach einer Stunde stand dann fest, dass Mathis Junker und Frederick Kramme ab sofort verdient den blauen Gürtel tragen dürfen.