Am Samstag, 20.06. fand für unsere Erwachsenen und Jugendlichen in unserem Dôjô ein besonderes Mittsommer-Jûdô statt. Bereits um 9:00 Uhr starteten die ersten vier Jûdôka ihr Training. Für sie standen 90 Minuten Kata auf dem Programm. Nach einem kurzen Vortrag zur Geschichte und den Hintergründen der Kôdôkan-Kata bot Trainer Carsten Stiller den zwei Paaren ein intensives und durch die kleine Teilnehmerzahl zugleich sehr individuelles Training an.

Nach der ersten Einheit trafen weitere Teilnehmende ein und es ging weiter mit den Boden-Techniken. Nach einem Aufwärm-Randori wurde zwei grundlegende Koordinations-Drills geübt, die auch ausgezeichnet im Heim-Training genutzt werden können. Danach wurden Grundformen, Anwendungen und Selbstverteidigung der Boden-Techniken geübt und verfeinert. Den Abschluss bildeten einige Randori.

In der folgenden Einheit standen dann Stand-Techniken auf dem Programm. Nach intensivem Basis-Uchi-komi zum Aufwärmen wurden darauf aufbauend Grundformen verfeinert. Anschließend wurden Anwendungen und Selbstverteidigung geübt. Auch diese Einheit endete selbstverständlich mit Randori.

Nach diesem anstrengendem Programm stärkten sich die Teilnehmenden in der Mittagspause mit Pizza. Fünf unserer Judoka stellten sich dann im Anschluss noch einer Gürtelprüfung. Nach drei intensiven Trainingseinheiten wurden den Prüflingen so noch einmal volle Konzentration und Durchhaltevermögen abverlangt. Thomas Dörscheln, Kai Pieper und Philipp Ulrich bestanden die Prüfung zum Gelbgurt. Paul Sailer absolvierte seine erste Prüfung im Grundlagentraining zum Orange-Grün-Gurt souverän. Und Jonas Meinhold ist nach seiner Prüfung mit Schwerpunkt Selbstverteidigung nun Träger des Grüngurts.